AACHEN

Als vor 2000 Jahren u.a. ganz Europa westlich des Rheins und südlich der Donau von den Römern regiert wurde, existierte schon Aachen, die Hauptstadt von Karl dem Großen. Sein Reich umfasste die wichtigsten zentralen, westlichen und zum Teil auch südlichen Regionen Europas. Karl wurde am 25. Dezember 800 vom Papst gekrönt. Nach seinem Tod 814 konnten seine Nachfolger das Reich nicht zusammen regieren. Auf dem Marktplatz steht noch sein Rathaus, das mehrmals umgebaut worden ist.

Foto: Arvid Henriksen (2005)

Die vielen Skulpturen haben Aachen bekannt gemacht. Hier hat unsere holländische (!) Reiseleiterin ein interessiertes Publikum, während sie vom Kreislauf des Kapitals erzählt, unter den Fotografen besonders beliebt. Hier sind die ersten Austauschschüler vom Jahre 1993.

Foto: Arvid Henriksen (1993)

Hier studieren 2005 die Austauschschüler 12 Jahre später die selben Skulpturen, und jeder muss selbst darüber nachdenken, was für Aspekte des Kapitalismus der Künstler hat darstellen wollen.

Foto: Arvid Henriksen (2005)

Aachen hängt mit dem lateinischen Wort Aqua, Wasser, zusammen. Die Stadt hat immer eine große Anziehungskraft wegen ihrer Heilquellen gehabt. Hier warten wir vor dem Elisenbrunnen, dessen schwefelhaltiges Wasser weder gut schmeckt noch riecht, hoffentlich ist es aber gut für die Gesundheit! Die Straßensängerinnen mussten wir 1993 übrigens selbst mitbringen.

Foto: Arvid Henriksen (1993)

12 Jahre später trauten sich einige Schüler dazu das Wasser zu probieren, aber erst nachdem sie festgestellt hatten, dass diese Frau überlebt hatte. Ein großes Erlebnis für die Feinschmecker war es offenbar nicht ...

Foto: Arvid Henriksen (2005)

Aachen ist auch dafür bekannt, dass es Wasser aus anderen Quellen in großen Mengen gibt. So machte das arme Mädchen, das unbedingt und spontan etwas musste, was die Jungen unheimlich lustig fanden, einen besonderen Eindruck auf Siri Vestby, Kaja Jensen, Marianne Knutsen Næsland und Annette Bentsen.

Foto: Kari Fuglestveit (2000)

Für das Spiel mit den Puppen wird man nie zu alt, auch nicht Ann-Karin Hegland (links) und Beate Queck (rechts). Diese bewegbaren Figuren sind in Aachen ein Anziehungspunkt für Kinder in allen Altersgruppen.

Foto: Heinz Nix (1994)

Hier sind einige Austauschschüler vom Jahre 2005 damit beschäftigt, diese Puppen zu testen. Das Interesse wirkt ebenso groß.

Schließlich muss man hinzufügen, dass Aachen auch als Universitätsstadt bekannt ist, und das Leben in der Stadt wird vor allem von den Studenten geprägt.

Foto: Arvid Henriksen (2005)

Alemannia Aachen war in der Saison 2006/07 in der Ersten Fußballbundesliga zum ersten Mal seit 1970 zurück. Unterwegs vom Flughafen Frankfurt-Hahn nach Mönchengladbach war war es im März 2007 gerade genug Zeit, das Spiel gegen Arminia Bielefeld zu erleben. Der Fanshop der Gastgeber hatte an diesem Samstag einige neue Kunden.

Foto: Arvid Henriksen (2007)

Das Maskotchen versucht vor dem Spiel das Publikum im Aachener Tivoli in die richtige Stimmung zu bringen. Die Haupttribüne im Hintergrund ist immer noch fast leer. Es liegt daran, dass dort die Leute sitzen, die sich eine Saisonkarte für 3-400 Euro besorgt haben. Immer mehr von solchen Plätzen werden heutzutage für die Sponsoren der Vereine reserviert.

Foto: Arvid Henriksen (2007)

Mitten in der zweiten Halbzeit kommt endlich das erlösende Tor. Im Chaos vor dem gegnerischen Tor gelingt es Jan Schlaudraff (mitten im Bild auf der rechten Seite des Bielefelder Pfostens) das 1:0 zu machen. Aachens Torjäger war für "Kleingeld" von Borussia Mönchengladbach gekommen, wo er als talentlos bezeichnet wurde. Seitdem hatte er schon sein erstes Länderspiel gemacht und war für die nächste Saison an den FC Bayern München (wo er nur eine Saison blieb) verkauft worden.

Foto: Arvid Henriksen (2007)

Einige Minuten später geht Jan Schlaudraff zu Boden im Strafraum der Bielefelder, und der Schiedsrichter zeigt entschlossen auf den Elfmeterpunkt. Der Rumäne Reghecampf macht keinen Fehler, schießt den Ball ins Tor und das Spiel ist entschieden. Die Bielefelder geben auf, und der Rest des Spiels ist nur eine reine Pflichtnummer. Danach gab es für die Aachener aber nur Verluste, und sie sind doch abgestiegen...

Foto: Arvid Henriksen (2007)

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